Keimlinge unter schützendem Jutegewebe

Sneak-Preview: Maca

Dieses Jahr möchten wir Maca (Lepidium meyenii, Syn. L. peruvianum) anbauen, und zwar eine „schwarze“ Sorte. Maca wird auch als „Peru-Ginseng“ bezeichnet, und das deutet auf zweierlei hin: Die Herkunft aus den peruanischen Anden und die volksmedizinische Wirkung.

Lepidium kennen wir als Gattung von unserer Gartenkresse und vielleicht noch von dem ebenfalls als Kulturpflanze geschätzten Pfefferkraut (Lepidium latifolium), auch als ausdauernde Kresse bezeichnet.

Plants for a future (eine tolle Quelle für Kultur- und Verwendungsanleitungen für essbare und anders nützliche Pflanzen aus allen Klimazonen) trägt zur Verwendung folgendes zusammen: Genutzt werden in erster Linie die Rübchen, und zwar gegart. Der Geschmack soll süßlich-angenehm sein, außerdem ist Maca reich an Nährstoffen, darunter wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe (Näheres s. bei PFAF direkt). Häufig werden die Rübchen zur längeren Haltbarkeit getrocknet und dann bei Bedarf gemahlen oder im Ganzen durch Quellen wieder aufgeweicht und z. B. zu einer Art Brei verarbeitet.

Die medizinischen Wirkungen sollen tonisch, energetisierend, gedächtnis- und ausdauerfördernd, sogar aphrodisierend und fruchtbarkeitssteigernd sein; die Forschung beschäftigt sich mit den anti-karzinogenen Eigenschaften von Maca. Auch wenn wir unsere Pflanzen lieber einfach so genießen und nicht medizinisch anwenden wollen, sind sie doch offenbar beeindruckend gesund!

Wir sind gespannt, wie unsere Pflänzchen weiterwachsen! Derzeit haben sie eine Pause eingelegt – was ihnen bei diesem fiesen Aprilwetter auch niemand verdenken kann. Der Schutz diente nach dem Auspflanzen Ende März als Schattierung, damit die im Zimmer vorgezogenen Jungpflanzen nicht verbrennen, aber vielleicht ist er auch weiterhin nicht verkehrt, um die kalten Winde abzuhalten. Wir werden von den Fortschritten weiter berichten!

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